mit dieser Wochenschau bin ich dann wieder im richtigen Rhythmus, schließlich soll die „Ichthyologische Wochenschau“ ja jeden 1. und 3. Freitag im Monat erscheinen. Ich hoffe, ihr habt Halloween und damit den Novemberanfang gut überstanden. Das Wetter ist ja allgemein nicht so prickelnd, ein Grund, zu Hause zu bleiben und sich ums Hobby zu kümmern. Außerdem muss ja das Wasser für die ganzen Wasserwechsel irgendwo her kommen.
Aus der letzten Woche gibt es wieder einiges zu berichten:
- Seit 20 Jahren im Dienst der Aquaristik steht Harald Soßna und sein Fachgeschäft „das aquarium“ in Braunschweig. AquaNet war auf der „Geburtstagsfeier“.
- Viel länger stand Jacques Daget im Dienst der Wissenschaft. Mitte des Jahres verstorben, würdigen wir ihn und seine Arbeit mit einem Nachruf.
- Für den Aquarianer sind sie lästig, für das Leben auf der Erde unabdingbar und für die Molekularbiologen interessant: Blaualgen. Forscher fanden heraus, dass sie eine Art molekularer Sonnenbrille besitzen.
- Von unserer letzten Südamerika-Expedition haben wir u.a. eine bisher unbekannte Macrobrachium-Garnele mitgebracht. AquaNet stellt sie vor.
Auch unsere Langartikel haben spannendes zu bieten:
- Die Bewohner der Färöer-Inseln im Nordatlantik spielen nicht nur Fußball oder verdingen sich als Fischer oder Ölarbeiter, einige von ihnen pflegen auch Aquarien. Tobias Möser berichtet mit schönen Bildern über die Aquaristik auf den Islands of Maybe.
Bei AquaNet.tv gibt es neue Filme:
- Bereits Sonntag kam der dritte und letzte Teil der Serie „Einstieg Riffaquarium“ von Joachim Frische online.
- Vietnams größte Zierfischfarm produziert jetzt schon mehr als 10 Millionen Zierfische im Jahr… und wächst ständig.
Unser Besuchstipp diese Woche:
Das Museum für Naturkunde in Berlin zeigt die Sonderausstellung „Tiefsee“. Neben zahlreichen großen Ausstellungsstücken wie einem Pottwalbaby, einem Riesenkalmar und einem begehbaren 11 m langen U-Boot faszinieren gerade die kleinen Ausstellungsstücke. Originale Alkoholpräparate von Tieren, von denen nur wenige Exemplare überhaupt bekannt sind und Modelle von Tiefseefischen sind nur ein Teil der Ausstellung.
Auch der Rest der Ausstellung kann einen verregneten Samstag oder Sonntag erfüllen. Das höchste montierte Dinosaurierskelett ist nur ein spektakulärer Höhepunkt, auch die Ausstellung der Mineralien oder der Film über das Sonnensystem begeistern, aber selbst das ist nur die Hälfte dessen, was man zu sehen bekommt.
Nach einem Stück Kuchen oder Sandwich im Cafe kann man sich dann mit den Huftieren, der Menschwerdung, Charles Darwins Reise zur Erkenntnis oder den historischen Großdioramen befassen.
Der Eintritt liegt bei 6 Euro für Erwachsene und 3,50 Euro für Kinder.
Wenn ihr da seid, sagt doch an der Kasse, dass ihr auf Empfehlung von AquaNet kommt.
Schöne Grüße und ein schönes Wochenende wünscht
Tobias
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bis zum Wochenende sind es nur noch wenige Stunden, zahlreiche Büroangestellte verbringen die Zeit damit, das Telefon zu ignorieren und die Blumen zu gießen. Anrufen kann man eh keinen mehr, die Geschäftspartner sind schon alle im Wochenende (oder ignorieren das Telefon und gießen die Blumen), also kann man die Zeit damit verbringen, auf den AquaNet-Newsletter zu warten.
Nach einigen Schütteleien sind wir nun wieder im Plan, heute ist der 3. Freitag im Monat und der Newsletter berichtet über die interessantesten News der letzten 14 Tage.
Im Einzelnen war das:
* Fressgemeinschaften mit Bodenbewohnern sind vor allem von Meeresfischen bekannt. Brasilianische Wissenschaftler haben nun festgestellt, dass auch Cichliden Nutznießer jagender Rochen sind. Wen wunderts?
* Der Fluch der guten Tat manifestiert sich am Tanganjikasee. Tausende von Moskitonetzen aus der Entwicklungshilfe ermöglichen es illegalen Fischern, auch kleinste Fische abzufangen.
* Die kleinen Gobiodon-Grundeln leben zwischen den Ästen von Steinkorallen. Kein Wunder, dass es ihnen nicht gefällt, wenn Falterfische die Korallen anbeißen. Sie zeigen es den vielfach größeren Fischen so deutlich, dass diese Korallen mit diesen „Giftzwergen“ meiden.
* Die Messe „Animal“ in Stuttgart war ein voller Erfolg, mehr als 40.000 Besucher kamen und besichtigten unter anderem die Ausstellung AquaAmbiente, in denen moderne Aquarien in modernen Wohnlandschaften gezeigt wurden.
* In Neuseeland sind acht junge Hundshaie auf sehr ungewöhnliche Weise auf die Welt gekommen: Ihre Mutter wurde von einem anderen Hai so gebissen, dass der Uterus eröffnet wurde. Die Haie kamen durch die Wunde auf die Welt, quasi ein Kaiser-Biss.
* Brasilianische Behörden melden die geringste Entwaldung des Amazonasraumes seit Beginn der Aufzeichnungen 1988. Das ist ein toller Erfolg der Umweltschutzbemühungen in Brasilien.
* „Geist ist geil“, das gilt offenbar auch für Guppies. Weibliche Guppies bevorzugen Männer, die schneller Probleme lösen können, als ihre Kollegen.
Unsere Langartikel aus den letzten Wochen waren sehr vielseitig:
* Mit Danio margaritatus holt Jutta Bauer alle Sterne des Himmels ins Aquarium. Kein Wunder bei einem Fisch, der Galaxy-Bärbling heißt.
* Dass am Freitag den 13. alles schief geht, ist ein alter Aberglaube. Auch in der Aquaristik gibt es Aberglauben, wir haben uns fünf Punkte mal herausgegriffen.
* Ernst-Otto von Drachenfels machte gerne in Bayern Urlaub. Bis er dorthin zog, dann musste er sich ein neues Ziel suchen: Französisch Guyana. Der erste Teil der dreiteiligen Reihe stellt Land und Leute in lockerem Stil vor.
* Den Weg der Fische aus ihren Heimatgewässern und einen ungewöhnlichen Großhändler stellt Jessica Lindner in Wort und Bild vor.
Auch bei AquaNet.tv gibt es neue Filme.
* Das Ozeaneum in Stralsund ist eine Liebeserklärung an die Meere.
* Wie die Jungfrau zum Kind kam Joachim Frische zu einem Hai. Warum er trotzdem nicht sein Wohnzimmer fluten musste, kann man hier sehen.
* Der Rio Naure im Hochland Venezuelas ist sehr fischreich. AquaNet-Zuschauer der erste Stunden werden den 1. Teil des Berichtes vielleicht wiedererkennen.
Unser Besuchstipp dieser Woche findet ausnahmsweise mal nächste Woche statt: Die 1. Internationalen L-Wels-Tage finden vom 27.- 29. November in Hannover statt. Volle Anmeldungen sind nur noch bis Sonntag, 22.11. möglich.
Wenn ihr euch anmeldet, sagt doch, dass ihr auf Empfehlung von AquaNet kommt.
Schöne Grüße und ein schönes Wochenende wünscht
Tobias
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bald ist Weihnachten, aber anhand der Außentemperaturen kann man es kaum glauben. Sandalen auf dem Weihnachtsmarkt sah man ja schon öfter, aber dass der Glühwein großflächig mit Crushed Ice und Cocktail-Schirmchen serviert wurde, war mir bisher neu.
Doch damit ist nun Schluss! Heute fielen in Sichtweite der Redaktionsbüros die ersten Schneeflocken, letzte Woche war die Exotica in Wien, die schon traditionell die Weihnachtszeit einläutet und am Sonntag kommt der Nikolaus zu braven Aquarianern.
Wer es noch nicht gemerkt hat: dies ist der erste Newsletter für Dezember, in dem ich über die Ereignisse der letzten 14 Tage berichte:
- Am 24.11.1859 veröffentlichte Charles Darwin sein berühmtestes Werk „The Origin of Species“, in dem er seine Vorstellung der Evolution veröffentlichte. Dies ist nun genau 150 Jahre her.
- Mimbon-Aquarium aus Köln hat die knallrote Bollywood-Krabbe aus Indien importiert. Viel ist über die im Süßwasser und an Land lebenden Tiere noch nicht bekannt.
- Sven O. Kullander und Fang-Fang haben zwei bisher unbenannte Danio-Arten beschrieben. Danio quagga ähnelt Danio rerio sehr und stammt aus dem Westen Burmas. Danio tinwini besiedelt den Norden des Landes und wurde bereits als Danio spec. „Burma“ gehandelt, jedoch gab es unter diesem Handelsnamen mehrere Fische.
- Das Exotarium im Zoo Frankfurt verlängert seine Öffnungszeiten: von Oktober 2009 bis März 2010 gibt es jeden Freitag ein interessantes Rahmenprogramm zum ermäßigten Feierabend-Tarif.
- Aus dem unteren Kongo stammt ein neu entdeckter Zwerg-Stachelaal.
- Das Schauaquarium in Burgers‘ Zoo in Arnheim ist eins der schönsten Europas, dachten sich zwei Einbrecher und machten einen Versuch, mit den dortigen Haien zu schwimmen. Dabei wurden sie erwischt und vor einigen Tagen auch verurteilt.
Auch unsere Langartikel haben spannendes zu bieten:
- Wir konnten den Krebsspezialisten Christoph Chucholl dazu gewinnen, für uns einen Bericht über einheimische Krebse und die Krebspest zu verfassen.
- Der erste Teil unseres vierteiligen Fotokurses ist online gegangen. Wer ihn gelesen hat, wird sich kaum noch mit „ich hab ne billige Kamera“ rausreden müssen. Der zweite Teil folgt noch vor Weihnachten, der Rest erst 2010.
- Letztes Wochenende haben in Garbsen bei Hannover die ersten internationalen L-Wels-Tage stattgefunden. Jessica Lindner hat AquaNet dort vertreten und berichtet.
- Wer immer noch nicht weiß, was man einem Aquarianer schenken könnte und was man lieber bleiben lässt, kann hier nachsehen.
Bei AquaNet.tv gibt es natürlich auch neue Filme:
- Auch der 2. Teil des Rio Naure bereitet dem Kamerateam einiges an Abenteuer.
Hier noch ein Aufruf in eigener Sache: Wir brauchen Freizeitreporter.
Unsere Liste der Schauaquarien in Deutschland hat derzeit 74 Einträge, von denen 2/3 nur ziemlich dürftige Basis-Informationen beinhalten. Wer Lust hat, für AquaNet ein Aquarium in Deutschland oder sonstwo auf der Welt zu besuchen, meldet sich bitte unter feedback@rainforest-film.de bei mir. Eine Kurzbewerbung mit Alter, aquaristischen und publizistischen Erfahrungen sowie dem beabsichtigten Ziel wird gerne akzeptiert. Alles Weitere leiten wir dann in die Wege.
Gute Autoren für andere Themen sind uns selbstverständlich ebenso willkommen.
Unser Besuchstipp diese Woche:
Wenn ihr schon mal in der Stadt seid, besucht doch das Naturhistorische Museum in Wien. Auf einer überwältigenden Fläche bietet das Museum viel zu sehen. Nicht nur das gut geführte kleine Vivarium ist sehenswert, sondern auch die sonstigen Ausstellungen. Gerade die Vorführungen im Mikroskopiersaal, die Räume für Wirbellose und Fische mögen für den Aquarianer interessant sein, aber auch der Rest des Museums mit Amphibien, Reptilien, Vögeln und Säugern, Erdgeschichte und prähistorische Menschheitsgeschichte ist spannend genug, hier viele Stunden zu verbringen. Wird man einmal müde, durch diesen Tempel der Biologie zu wandeln: im Cafe Nautilus kann man mit einem Stück Kuchen und einem hervorragenden Kakao seine Lebensgeister wieder wecken.
Wenn ihr schon da seid, sagt doch, dass ihr auf Anregung von AquaNet gekommen seid.
Schöne Grüße und ein schönes Wochenende wünscht
Tobias
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es weihnachtet sehr, das ist auch der Grund, warum der aquaristische Newsletter, die ichthyologische Wochenschau nicht wie sonst üblich Freitags, sondern erst Sonntag erscheint. Die AquaNet-Redaktion hat es in den letzten Tagen mit fast 15 cm Neuschnee erwischt, es ist eiskalt, aber das Wetter ist viel zu schön, um im Büro zu sitzen.
Daher fasse ich mich mit der Einleitung kurz und bringe die Newsmeldungen der letzten 14 Tage:
- Geobiologen der Unis aus Berlin, Göttingen und München sind zu einer Forschungsexpedition in die Vergangenheit aufgebrochen. Vor der Küste Australiens wollen sie "lebende Fossilien" untersuchen. Dass es sich dabei nicht um um-sich-beissende Dinosaurier-Skelette handelt, kann man hier nachlesen.
- Für den Aquarianer kaum zu glauben, aber es gibt eine "Alge des Jahres". Im Jahr 2010 ist es die Froschlaichalge.
- Krebstiere scheinen von der Versauerung der Meere zu profitieren. Wieso und wie es anderen Schalenträgern geht, kann man hier nachlesen.
- Flossensauger sind bei Aquarianern beliebt. Sie haben eine ungewöhnliche Gestalt und wirken mit den schwarzen Knopfaugen niedlich. Hinzu kommt die nützliche Eigenschaft, Aufwuchs zu fressen. Jüngst sind zwei neue Arten aus China beschrieben worden.
Auch unsere Langartikel haben spannendes zu bieten:
- Rinderherz ist ein wahrer Zankapfel unter den Aquarianern. Bernd Kaufmann hat den Zusammenhang zwischen Rinderherzfütterung, Hochtemperaturhaltung, extremen Wasserwechseln, weißem Kot und Parasitenfreiheit hier zusammengefasst.
- Der AquaNet-Fotokurs geht hier in die zweite Runde
- Auch die Expedition nach Französisch-Guyana geht in die zweite Runde, E.-O. von Drachenfels folgt der Route National 1.
- Viele toll bepflanzte Pflanzenaquarien leiden darunter, dass sich Pflanzenaquarianer nicht gut mit Fischen auskennen. Um Alternativen zum Einheitsbrei zu liefern, stellt Jessica Lindner einige Arten für kleine Pflanzenaquarien vor.
Bei AquaNet.tv gibt es natürlich auch neue Filme:
- Das Multimar-Wattforum ist ein modernes Schauaquarium mit Nordseecharakter
- In Asien werden Zierfische nicht nur in festen Läden und auf dem Markt verkauft, findige Vietnamesen besuchen ihre Kunden mit dem Fahrradshop.
- Ein Sandtigerhai ist ein mehr als ungewöhnlicher Patient.
Ein persönliches Wort noch:
Gerne versorgen wir euch, liebe User, über Weihnachten mit Fachartikeln, Kurzmeldungen und neuen Filmen. Leider ist es mit unserer Software nicht möglich, Artikel und Filme zu einer bestimmten Zeit automatisch freizuschalten. Das muss alles manuell gemacht werden. Zum Glück ist das über sichere Verbindungen aus dem Hotel oder der Ferienwohnung möglich, so dass auch „zwischen den Jahren“ zwei Filme pro Woche sowie Dienstag und Freitag ein Fachartikel von uns hochgeladen wird. Die Kurzmeldungen werden sich etwas rarer machen, als bisher, nur an jedem vollen Arbeitstag (also nicht am 24. und 31.12.) laden wir eine solche hoch.
Es kann jedoch gut sein, dass der Chefredakteur in seinen verdienten Ferien morgens einmal länger schlafen möchte und die Meldungen nicht zwischen 9 und 10 Uhr freischaltet. Bitte seid so nett und akzeptiert das.
Die AquaNet-Redaktion ist ab 5.1. wieder besetzt, die volle Redaktionstätigkeit beginnt allerdings erst wieder am 11.1.
Übrigens: der nächste Newsletter erscheint am 15.1.. Der 1.1. ist zwar bereits der erste Freitag im Monat aber über die Weihnachtstage wird sich nicht viel tun, so dass ein Newsletter nicht sinnvoll ist.
Unser Besuchstipp diese Woche:
Das Aquarius-Wassermuseum in Mülheim an der Ruhr zeigt zwar keine Fische, aber eine hervorragende Ausstellung rund um Wasser als Teil der Umwelt, Lebensmittel und Brauchwasser. Die sehr interessante und abwechslungsreiche Ausstellung ist insbesondere für Familien mit Kindern im Alter zwischen 6 und 12 Jahren sehr sehenswert. Der Eintritt ist sehr niedrig und das Parken kostenlos, so dass man sich den Besuch auch mal außer der Reihe leisten kann.
Wenn ihr schon da seid, sagt doch, dass ihr auf Anregung von AquaNet gekommen seid.
Schöne Grüße, frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr
Tobias
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der AquaNet.tv-Film „Aller Anfang ist leicht, Teil 2“ hat in den letzten 14 Tagen für Furore gesorgt. Neben der in vielen Foren üblichen „Industrie-Kritik“ wurde vor allem diskutiert, wieso Barbara Klingbeil, die die Einrichtung eines 60 cm-Aquariums präsentierte, eine Cryptocoryne als Aufsitzerpflanze verwendet hat.
Zugegeben, das Verfahren ist ungewöhnlich, wir haben auch nicht dran geglaubt, aber: es funktioniert. Die Cryptocoryne ist besser gewachsen als andere aus der selben Lieferung, die eingepflanzt wurden, sonst aber unter den gleichen Bedingungen leben.
Hinzu kommt, dass wir uns mit einem weiteren Problem herumschlagen mussten, der schon seit längerem angekündigte Serverwechsel ist am letzten Wochenende über die Bühne gegangen. Leider gibt es immer noch einige Probleme mit der sehr fehlerbehafteten Software, die hinter AquaNet.de steht, so dass wir es nicht immer geschafft haben, die Berichte zur sonst üblichen Zeit zwischen 9 und 10 Uhr morgens freizuschalten.
Ich gehe davon aus, dass wir nächste Woche, allerspätestens Anfang Februar wieder den üblichen Takt halten können.
Am Gehalt der Newsmeldungen hat sich in den letzten drei Wochen nicht viel geändert, im Einzelnen waren da:
Auch bei AquaNet.tv gab es Anfang des Jahres ein paar Mehrteiler:
- Von den Ufern des Ndonga kommt der erste Film der AquaNet-Kamerun-Expedition im Frühjahr 2009.
- Teil zwei und drei der Reise auf dem schwarzen Fluss führen an den Casiquiare und den Rio Negro.
- Die Gesellschaft für marine Aquakultur in Büsum kümmert sich um die Zukunft der Speisefischproduktion. Ein nahrhaftes Thema, auch für Aquarianer.
- Der erste Teil von Joachim Frisches Tauchexpedition nach Brayka Bay im Roten Meer schließt die Sammlung ab.
Noch dieses Wochenende wird der Film „Khao Lak, fünf Jahre nach dem Tsunami“ folgen.
Unser Besuchstipp diese Woche:
In der Liste ausgewählter Schauaquarien in aller Welt sind noch viele Einträge nicht erstellt oder sehr lückenhaft, genau wie bei den Schauaquarien in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Wir suchen dringend Aquarianer/innen, die ein Schauaquarium besuchen und uns darüber berichten möchten. Wer Lust hat, möge sich vorher mit mir in Verbindung setzen: tm@rainforest-film.de
Schöne Grüße und ein schönes Wochenende wünscht
Tobias
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jedes Jahr Anfang Februar findet in Hannover die Heimtiermesse statt. Natürlich nicht ohne AquaNet. Auch wenn wir dieses Jahr nur Sponsor und nicht Veranstalter des Garnelen-Championats sind, fühlen wir uns mit diesem internationalen Wettkampf sehr verbunden und drücken allen Teilnehmern die Daumen. Ebenfalls die Daumen drücken wir unserer Redakteurin Jessica Lindner, die sich einen Traum erfüllt und am Wettbewerb der Aquariengestalter „Planted Aquarium“ teilnimmt. Zusammen mit einer Freundin bildet sie ein reines „Ladies Team“.
Für die Aquarianer Nord- und Mitteldeutschlands lohnt sich ein Besuch auf der Messe auf jeden Fall, sie findet noch bis Sonntag in den Messehallen in Hannover statt.
Für alle, die dort nicht hinfahren können oder wollen, bietet AquaNet einen neuen Service: unser Blog, in dem live von der Messe berichtet wird: www.Aqua-Szene.de.
Der Januar hatte fünf Freitage, so dass die Frequenz des Newsletters „ein wenig“ durcheinander geraten ist. Nun, nach 3 Wochen kommt er wieder in den richtigen Takt.
- Ebenfalls neu beschrieben wurde Nothobranchius kadleci, ein Prachtfundulus aus der Savanne Mosambiks. Die kaum 5 cm langen Fischchen, die in blau und rot strahlen, bewohnen in der Natur Gewässer, die man hier als große Pfützen bezeichnen würde. Die ersten Farbfotos dieser Art gibt’s bei AquaNet.
- Auf der Wassersportmesse „Boot 2010“ bot der Aquazoo Düsseldorf zusammen mit dem Messeveranstalter ein „maritimes Klassenzimmer“ an, das bewies, wie interessant die Meere doch sind.
- Pimelodus luciae heißt ein neu beschriebener Antennenwels aus dem Rio Itacaiunas, einem Nebenfluss des Tocantins. Die Art ähnelt Pimelodus pictus, scheint jedoch sehr selten zu sein.
- Offshore-Windanlagen sind offenbar nicht nur gut fürs Klima, sondern auch gut für die Fische. In der Ostsee wurden zwischen den Fundamenten von Windanlagen ein mehrfaches an Fischen gefunden, als auf den Freiflächen um sie herum.
- Aus Argentinien wurde Aegla saltensis beschrieben. Der Krabbenkrebs stammt aus dem Nordwesten des Landes und wurde bisher für die Aquaristik noch nicht eingeführt.
- Neu beschrieben wurde auch Nannocharax signifer, ein Bodensalmler aus dem afrikanischen Benin. Die meisten Nannocharax-Arten sind eher schlicht gefärbt, diese Art trägt eine orangefarbene und schwarze „Fahne“ in der Rückenflosse.
Die längeren Fachbeiträge standen auch Ende Januar hauptsächlich im Zeichen von verschiedener Reihen:
- Niko sah so harmlos aus, aber hat sich als Kandidat für „Einzelhaft“ entpuppt. Wie sich die Krabbe aus Französisch Guyana im Aquarium gemacht hat, kann man hier nachlesen.
- Wien ist eine der kulturellen Hochburgen Europas, doch auch aquaristisch hat die Donaumetropole einiges zu bieten: AquaNet besuchte alle drei Schauaquarien der Stadt und war beeindruckt.
- Anton Lamboj befasst sich bei uns nicht (nur) mit westafrikanischen Cichliden, er kann auch Kampffische, sogar ganz besondere…
- Bernd Kaufmann stellt im 2. und 3. Teil seiner Algenreihe verschiedenste Algenarten und Algenfresser vor. Folgt man seinen Ratschlägen, sind veralgte Aquarien eigentlich kein Thema mehr.
Auch AquaNet.tv hat neues zu bieten:
- In der thailändischen Provinz „Khao Lak“ ist fünf Jahre nach dem Tsunami nichts mehr von der Katastrophe zu sehen, dafür jede Menge anderes…
Für alle die, die nicht nach Hannover auf die Heimtiermesse fahren möchten oder können, unser Besuchstipp diese Woche:
Das Museum am Löwentor, Stuttgart bietet eine Sonderausstellung zum Thema Korallenriffe an. Nicht nur Schnorchler und Taucher erliegen der Faszination dieses wohl buntesten Ökosystems der Erde. Die Sonderausstellung „abgetaucht“ im Museum am Löwentor führt auch ohne klimaschädliches Flugticket zum Roten Meer oder auf die Malediven.
„abgetaucht“ ist eine Leihausstellung aus dem Museum für Naturkunde in Berlin. Sie läuft seit dem 4.2. bis zum 1.8.2010.
Schöne Grüße und ein schönes Wochenende wünscht
Tobias
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nach der Messe ist vor der Messe. Das Frühjahr ist mit spannenden Events regelrecht vollgepackt: Kaum ist die Heimtiermesse in Hannover vorbei, steht 4 Wochen später die AquaFisch in Friedrichshafen ins Haus.
Die Messe in Hannover war auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg, die beiden internationalen Wettbewerbe „The art of the planted aquarium“ und das „Garnelenchampionat“ zogen zahlreiche Besucher an. Neben den Wettbewerben selber haben mich vor allem die Unterschiede zu den Aquarienlayouts bzw. Garnelen im letzten Jahr fasziniert, bei beiden ist eine deutliche Entwicklung erkennbar, die diese Wettbewerbe noch interessanter macht.
Zwischenzeitlich hat sich auch sonst auf der Welt etwas getan, das Aquarianer interessieren kann, deswegen gibt’s auch diese Woche wieder Kurzmeldungen:
- Der Meghalaya-Bärbling wurde aus Indien importiert, ein hübscher Fisch, dessen Pflege der des Zebrabärblings gleicht.
- Dass Bambushai-Junge, die von einer unbefruchteten Mutter auf die Welt gebracht werden, kein Klon des Muttertiers sind, konnte jetzt nachgewiesen werden.
- Passend dazu kommt es im Tropenaquarium von Hagenbecks Tierpark in Hamburg zu einer „Hai-rat“: ein Zebrahaimännchen aus Arnheim wurde zum vorhandenen Weibchen gesetzt, man hofft auf reichlich Nachwuchs.
Heute neu ist der Film über den Umzug eines kleinen Seewasserbeckens.
Diese Woche gibt es mal keinen Besuchstipp, sondern einen Aufruf: Wir suchen für die Messe in Friedrichshafen drei „Freizeitreporter“, je einen aus dem Süden Deutschlands, aus Österreich und aus der Schweiz. Wer Lust auf eine Freikarte und eine Einladung an den AquaNet-Stand hat, melde sich bei mir unter tm@rainforest-film.de.
Schöne Grüße und ein schönes Wochenende wünscht
Tobias
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dieses eine Mal melde ich mich einen Tag früher als sonst. Wir sind gerade auf dem Weg auf die Aqua-Fisch in Friedrichshafen, wo wir hoffentlich eine interessante Messe erleben und zahlreiche neue User werben können.
Daher fasse ich mich heute einmal kurz.
Aus den letzten Wochen gibt es einiges vermelden:
- In China wurde ein seltsam aussehender Fisch gefangen. Der Höhlenfisch wurde in zahlreichen Internetforen bereits als Alien-Fisch bezeichnet. AquaNet hat die Hintergründe geklärt.
- Aus Laos stammt ein nicht weniger spannender Fund: Ein nur 2,5 cm langes Zwergdornauge wurde beschrieben und hört auf den Namen Pangio longimanus.
- In Dubai ist ein Aquarium undicht. Was sich zunächst anhört, wie die Meldung, dass in China ein Sack Reis umgefallen ist, wird spannend, wenn man bedenkt, dass es sich um das größte Aquarium der Welt handelt.
- Warum in Tennessee Fische nicht beim Frisör arbeiten dürfen, hat AquaNet herausgefunden. Wieso man solche Fragen stellt, auch.
Die Fachartikel der letzten 14 Tage lohnen ebenfalls einen Blick, zumal wir uns in dieser Zeit etwas vom typischen Fischportrait verabschiedet haben:
- Irene Labner hat einen interessanten Artikel über Fisch-TBC zusammengetragen.
- In der AquaNet.de-Redaktion entsteht mal wieder ein Aquarium. Aus einem 80er Standardbecken machen wir das „erste Buntbarschaquarium“. Der 1. Teil ist online.
- Morgen berichten wir über zweimal sieben Heinzelmännchen am Aquarium, naturgemäß kann ich noch keinen Link setzen.
Der Besuchstipp diese Woche sollte klar sein: Kommt auf die Aqua-Fisch in Friedrichshafen, besucht uns da und lasst euch im Medientruck mit den verschiedenen Filmen von AquaNet verzaubern.
Schöne Grüße und ein schönes Wochenende wünscht
Tobias
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